Katharina Binz, Kreisverband Mainz

Liebe Freundinnen und Freunde,

Rheinland-Pfalz in einem Satz zu beschreiben fällt schwer. So vielfältig zeigen sich das Land und seine Regionen auf den ersten Blick.

Auch mich hat die Vielfalt des Landes geprägt:  Ich bin an der Mosel in Zell geboren, auf dem Hunsrück im kleinen 120-Seelen Dörfchen Moritzheim aufgewachsen, danach zum Studium nach Mainz gezogen.

Ich erlebe, wie schwer es ist in der  Mainzer Innenstadt bezahlbaren Wohnraum zu finden und kenne aus eigener Erfahrung den Kampf um den Erhalt lebenswerter Ortskerne auf dem Land.

Die Flieger die am Hahn starten, machen den gleichen Lärm wie die Flugzeuge die über Mainz und Rheinhessen donnern und  Bahnlärm macht überall krank.

Rheinland-Pfalz ist vielfältig, aber es gehört doch zusammen!

Wir GRÜNE haben die innovativen Lösungen für Rheinland-Pfalz, weil wir nicht nur bis zum eigenen Kirchturm denken, sondern das Ganze im Auge behalten. Das macht uns inhaltlich stark und es ist  der Geist mit dem wir die politische Auseinandersetzung führen müssen.

In den nächsten beiden Jahren stehen drei  Wahlkämpfe an, bei denen wir GRÜNE  Großes erreichen wollen:

Bei der Bundestagswahl im September wollen wir die schwarz-gelbe Bundesregierung ablösen und endlich eine progressive und soziale Politik für die Menschen im Land machen.

Bei der Europawahl im nächsten Jahr wollen wir zeigen, dass es uns um ein solidarisches und demokratisches Europa geht. Rheinland-Pfalz wurde der europäische Geist mit dem Hambacher Fest  und der Mainzer Republik ins Stammbuch geschrieben, es ist an der Zeit, dass endlich auch einE rheinland-pfalzische GrüneR ins Europaparlament einzieht!

Eine wichtige Wahl für uns rheinland-pfälzische GRÜNE wird die Kommunalwahl 2014, denn wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: 1000 GRÜNE in die Räte von Rheinland-Pfalz!

Die OB-Wahl in Mayen hat gezeigt, dass GRÜNE eine starke Kraft und echte Alternative für die Kommunen sind. Wir wollen daher auch in den Kommunen weiter Verantwortung übernehmen und die FDP auf die Plätze verweisen!

Bei aller Energie, die in dieser GRÜNEN Partei steckt, dürfen wir aber nicht vergessen, dass das Rückgrat des Landesverbandes die ehrenamtlich Engagierten sind. Ob in den LAGen, Kreis- und Ortsvorständen oder den kommunalen Räten. Es ist daher die Aufgabe des Landesvorstands, immer dafür zu sorgen, dass sie nicht abgehängt werden.  Als Landesvorsitzende möchte ich daher die Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, zwischen Parteibasis und Landes- und BundespolitikerInnen sein.

Die Herausforderungen der nächsten beiden Jahre mögen groß sein, aber ich bin mir sicher, dass wir sie gemeinsam meistern können. Dafür bitte ich um Eure Unterstützung!

Eure Katharina

Ein paar Worten zu meiner Person und meinem politischen Engagement:

Mein persönlicher Werdegang:

geboren 1983 in Zell an der Mosel

aufgewachsen im Moseldörfchen Mesenich, mit 6 Jahren Umzug auf den Hunsrück nach Moritzheim

2003 Abitur, danach Umzug nach Mainz zum Studium

Studium: Politikwissenschaft und Philosophie, schreibe gerade meine Abschlussarbeit zum Thema „Die Grünen und ihr Verhältnis zu Israel“

Seit 2008 neben dem Studium berufstätig:

2008-2009 Mitarbeiterin in einem Versandhandel in Mainz

2009-2011 Mitarbeiterin im „Kompetenzteam CampusNet“ an der Universität Mainz, Servicestelle bei der Umstellung der Datenverwaltung zum Campusmanagementportal „Jogustine“

Seit Juli 2011: Wahlkreismitarbeiterin von Daniel Köbler

bei  den Grünen:

Auf Landes- und Bundesebene:

2006-2008 und seit 2010: rheinland-pfälzische Delegierte zum Bundesfrauenrat

Seit 2009: Mitglied in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung

2011: Trainee bei Steffi Lemke im Traineeprogramm des Bundesverbandes

In Mainz:

seit 2011: Kreisvorstandssprecherin im Kreisverband Mainz

2012: Wahlkampfkoordinatorin für den OB-Wahlkampf von  Günter Beck

seit 2009: Mitglied im Stadtrat Mainz, Kultur- und frauenpolitische Sprecherin, Mitglied im Finanz-  sowie Rechnungsprüfungsausschuss.

seit 2007: Mitglied im Kreisvorstand des Kreisverbands Mainz, erst als Schriftführerin und Beisitzerin.

Bei Fragen, Anregungen, Kritik könnt ihr mich gerne kontaktieren!

Email: Katharina.binz@gruene-mainz.de;

Handy: 0163 – 5698627

twitter: @katharina_binz

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2 Kommentare

  1. Katharina Binz

    Hallo Silvia,

    mir geht es vornehmlich um zwei Dinge: Einmal möchte ich die Vernetzung der grünen KommunalpolitikerInnen weiter unterstützen. Hier leistet die GARRP bereits gute Arbeit und hat mit dem kommunalpolitischen Kongress im letzten Jahr schon eine gute Vernetzungsveranstaltung organisiert. Ich würde aber gerne kommunalpolitische Themen stärker im Landesverband verankern und die Expertise unserer KommunalpolitikerInnen stärken ausschöpfen, denn gute Bundes- und Landespolitik gelingt uns nur, wenn wir sie auch erfolgreich bis in die Kommunen runter buchstabieren können.
    Zum anderen müssen wir stets darauf achten, dass auch die ehrenamtlich aktiven Mitglieder auch weiterhin Schritt halten können. Um das sicherzustellen, müssen zum einen Entscheidungsfindung und Diskussionen transparent und mit der Möglichkeit der Beteiligung geführt werden, aber es geht hierbei auch um scheinbar ganz einfache organisatorische Fragen: Welche Veranstaltungen und Termine können unter der Woche stattfinden, welche müssen aber unbedingt am Wochenende durchgeführt werden?
    Müssen Termine in Mainz stattfinden oder wo ist es möglich und sinnvoll, Termine auch in der Fläche abzuhalten?
    Wie können wir trotzdem noch die Ideen und Meinungen von Mitgliedern einbinden, denen es nicht möglich ist, persönlich vor Ort zu sein?
    Aber was wir dabei auch nicht vergessen dürfen, ist: was kann die Landesgeschäftsstelle alles leisten und ab welchem Punkt ist eine Mehrbelastung nicht mehr möglich?
    Das sollten Fragen sein, die der Landesvorstand meiner Meinung nach immer im Hinterkopf haben sollte wenn es um das laufende Geschäft und das politische Arbeiten im Landesverband geht.

    Liebe Grüße,
    Katharina

  2. Silvia Schmitz-Görtler

    Liebe Katharina,

    Du schreibst, Du möchtest „die Schnittstelle zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, zwischen Parteibasis und Landes- und BundespolitikerInnen sein.“

    Wo siehst Du als Landesvorsitzende konkret Möglichkeiten, die Ehrenamtlichen und die Parteibasis mehr mit einzubeziehen und wo siehst du evtl. Schnittmengen gegeben bzw. wo sind bereits vorhandene Schnittmengen, auf die aufgebaut werden kann?